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BUND Orts- und Kreisgruppe Tuttlingen

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Pressemitteilung: Unsere Natur und Umwelt brauchen eine starke Lobby

BUND-Werbeteam z. Zt. im Landkreis Tuttlingen

Links: Angie-Diane Manton, BUND Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg 2. von links: Heidi Mattheß, BUND Tuttlingen Ganz hinten rechts: Dr. Berthold Laufer, BUND Tuttlingen Mittlere Reihe rechts: Dr. Anton Uhl, BUND Spaichingen Dazwischen 5 junge Leute des Werbeteams Unsere Natur und Umwelt brauchen eine starke Lobby.

Der BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland) führt deshalb von Montag, den 17.06. bis Ende August in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg eine Werbeaktion durch, um Förderer und Mitglieder zu gewinnen. Dabei wird auch über die Arbeit des BUND informiert. Wichtigstes Anliegen aber ist, die zukünftige Arbeit unserer Natur- und Umweltorganisation finanziell zu sichern. Mit dieser Art „Sympathiewerbung“ hat der BUND bereits seit 1994 gute Erfahrungen gemacht - sicher auch aufgrund des positiven Auftretens des Werbeteams. Derzeit unterstützen über 90.000 Mitglieder und Förderer aus Baden-Württemberg den BUND. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieses BUND-Werbeteams werden mit BUND-Kleidung, umfangreichem Info-Material und Ausweisen ausgestattet sein. Wichtig zu wissen ist, dass die Werber keine Bargeldspenden annehmen, sondern versuchen, umweltengagierte Bürgerinnen und Bürger zu finden, die mit einer regelmäßigen Spende die Arbeit des BUND fördern möchten. Der BUND erhofft sich, dass sich viele Bürger aus der Gemeinde für die aktive und passive Mitarbeit im Natur- und Umweltschutz begeistern lassen, damit der BUND auch in Zukunft unabhängig von Staat und Wirtschaft agieren kann. Diese Unabhängigkeit ist für den BUND eine wesentliche Voraussetzung für seine Umweltarbeit. Fragen und Anregungen zur Werbung werden gerne vom BUND RV Schwarzwald-Baar-Heuberg entgegen genommen. (Tel.: 07720/9933353 mail: bund.sbh@bund.net)

LNV: „Schottergärten sind illegal“

Pressemitteilung

Stuttgart, den 30.10.2018

Baubehörden sollen Landesbauordnung durchsetzen

 

LNV: „Schottergärten sind illegal“

 

Schottergärten für Tiere so wertlos wie ein Aldi-Parkplatz / LNV-Tagung zum Artenschutz in Siedlungen im November in Stuttgart

Schottergärten sind für die Natur wertlos – und zugleich ein Verstoß gegen die Landesbauordnung. Darauf weist der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) in einem Brief hin, den er im Vorfeld seiner Tagung „Zukunftsforum Naturschutz“ in Stuttgart an das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau geschickt hat.

„Tausende Gärten in Baden-Württemberg widersprechen geltendem Recht. Schottergärten sind illegal. Die Landesbauordnung schreibt vor, dass unbebaute Flächen als ‚Grünflächen‘ anzulegen oder anderweitig zu begrünen sind. Graue Schotterwüsten erfüllen diese Vorgabe nicht“, erklärt der LNV-Vorsitzende Dr. Gerhard Bronner. „Wir fordern das Wirtschaftsministerium auf, die Baurechtsbehörden explizit auf diesen Sachverhalt hinzuweisen und die Einhaltung der Verordnung sicherzustellen.“

 Der LNV regt darüber hinaus an, das Verbot von Schottergärten zukünftig auch explizit in Bebauungsplänen aufzuführen. Das schaffe ein Bewusstsein für die Rechtslage und stelle sicher, dass Bauherren über die Regelung informiert sind.

 

Viele Gärten sind biologisch tot

 

Schottergärten stehen schon lange in der Kritik von Naturschützerinnen und Naturschützern. Im Gegensatz zu echten Steingärten, die natürliche Lebensräume nachbilden und Wildpflanzen, Eidechsen, Insekten und Spinnen beherbergen, sind moderne Schottergärten in aller Regel biologisch tot. Üblicherweise wird der Boden abgetragen und mit einem halben Meter Schotter befüllt, in dem keine Pflanzen wurzeln können. Um die vermeintlich leicht zu pflegenden Gärten noch steriler zu machen, wird oftmals eine Abdeckung unter dem Schotter eingebracht und die Fläche somit quasi versiegelt. Auch vereinzelte Pflanzen wie Thuja oder Kirschlorbeer werten solche Gärten nicht auf, da heimische Tiere mit diesen nicht heimischen Pflanzen fast nichts anfangen können.

 

Steinwüsten schaden der Natur und dem Stadtklima

 

„Für Tiere und Pflanzen ist ein Schottergarten in etwa so attraktiv wie der asphaltierte Parkplatz vor dem Aldi“, sagt Bronner. Mit dem Parkplatz haben Schottergärten einen weiteren Nachteil gemeinsam: Im Sommer speichern beide Flächen die Sonnenwärme und tragen so zur Überhitzung der Städte bei, anstatt als grüne Lunge die Folgen des Klimawandels abzumildern und temperaturausgleichend zu wirken.

 

„Angesichts der vielerorts nach wie vor großen Baugrundstücke ist es unverantwortlich, zusätzlich zur Bebauung auch noch die verbleibenden Freiflächen dazwischen zu versiegeln“, sagt Bronner. „Schottergärten sind ein Angriff auf die Lebensqualität – für uns Menschen genauso wie für Pflanzen und Tiere.“

 

Tagung zur Stadtnatur in Stuttgart

Passend zur Problematik der Schottergärten widmet der LNV sein diesjähriges „Zukunfts-forum Naturschutz“ dem Thema Stadtnatur. Unter dem Titel „Mehr Natur wagen – Chancen für die Artenvielfalt in Städten und Dörfern?“ findet die öffentliche Tagung am 10. November in Stuttgart statt.

 Infos und Anmeldung zur Tagung: www.lnv-bw.de/veranstaltungen/zukunftsforum2018

 

Der Text umfasst 2.974 Zeichen (mit Leerzeichen)

 

 

Auszug aus der Landesbauordnung Baden-Württemberg:

 

§ 9 Nichtüberbaubare Flächen der bebauten Grundstücke, Kinderspielplätze

(1)  Die nicht überbauten Flächen der bebauten Grundstücke müssen Grünflächen sein, soweit diese Flächen nicht für eine andere zulässige Verwendung benötigt werden. Ist eine Begrünung oder Bepflanzung der Grundstücke nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich, so sind die baulichen Anlagen zu begrünen, soweit ihre Beschaffenheit, Konstruktion und Gestaltung es zulassen und die Maßnahme wirtschaftlich zumutbar ist.

 

Für Rückfragen und Kontakt

 

Dr. Gerhard Bronner, LNV-Vorsitzender

mobil 0162 – 9288 073, Tel. 0771 - 2588, gerhard.bronner@lnv-bw.de 

Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e. V., Olgastraße 19, 70182 Stuttgart


Tel. 0711 - 248955-20, info@lnv-bw.de, www.lnv-bw.de

 

 

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e.V. (LNV) ist der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg mit 32 Mitgliedsverbänden, in denen über 540.000 Einzelmitglieder organisiert sind. Der LNV vertritt nach § 51 NatSchG BW als Dachverband die Natur- und Umweltschutzverbände des Landes und ist anerkannte Naturschutz- und Umweltvereinigung nach § 3 Umweltrechtsbehelfsgesetz.

Der LNV-Infobrief berichtet monatlich über Aktuelles aus dem LNV und dem Natur- und Umweltschutz mit Schwerpunkt Baden-Württemberg. Kostenloses Abo durch online-Anmeldung über die LNV-Startseite: www.LNV-bw.de (linke Spalte) oder unter info@lnv-bw.de. 

BUND fordert Seehas Haltestelle für Donau-Tech

Original Internetauftritt vom 10.Oktober 2018, Foto: Stefan Manger

https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-tuttlingen

TUTTLINGEN-MÖHRINGEN

BUND fordert Seehas-Haltestelle für Donau-Tech

Für das Gewerbegebiet Donau-Tech haben Vertreter vom BUND den Möhringer Ortschaftsräten Vorschläge aus ökologischer Sicht gemacht, die man bei der Bebauung und bezüglich des Verkehrsaufkommens umsetzen sollte.(Foto: Stefan Manger)

10. Oktober 2018

Örtliche Vertreter des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) haben dem Möhringer Ortschaftsrat Ideen aus ökologischer Sicht für den geplanten Gewerbepark Donau-Tech in Möhringen vorgestellt. Die etwa 17 Hektar große Fläche bringe wohl rund 1300 neue Arbeitsplätze und damit auch eine große Anzahl an zusätzlichem Verkehr.

Das Ziel müsse sein, nicht mehr Pkw-Verkehr zu bekommen, so Jürgen Mentzel, Vorsitzender der BUND-Kreisgruppe. Die Zahl der Lastwagen werde ohnehin zunehmen, da Firmen beliefert und Ware abgeholt werden.

Mentzel formulierte das Ziel, dass mindestens 50 Prozent der zusätzlichen Arbeitskräfte den Personennahverkehr nutzen sollen. Dieser Anteil soll nach einer Anfangszeit sogar auf bis zu 75 Prozent gesteigert werden können. Dazu sollte eine Seehas-Haltestelle im Donau-Tech eingerichtet und ein zweiter Bahnsteig beim Bahnhof Möhringen gebaut werden, so die Vorstellungen des BUND-Vertreters. Ebenso soll dann eine direkte Fußgänger/Fahrradverbindung mit vier Metern Breite geschaffen werden, die direkt vom Bahnhof in das Gewerbegebiet Donau-Tech führen soll. Ebenso soll es eine Überführung von der Espenbrücke in das Gewerbegebiet geben und eine Busverbindung über Donau-Tech. Die Parkplatzkapazitäten sollten begrenzt und das Modell Car-Sharing angegangen werden. Die Strom- und Wärmeversorgung solle nach Ansicht der Vertreter von BUND aus erneuerbaren Energien erfolgen und keinesfalls durch Erdöl, Erdgas oder Kohle. Ebenso sollen auf den Dächern Photovoltaikanlagen geschaffen werden, es sei denn, dass diese begrünt werden würden. Besser sei es jedenfalls, auf den Dächern Photovoltaikanlagen anzubringen, als auf den Grundstücken.

Räte finden Ideen gut

Die Möhringer Ortschaftsräte hatten ein Lob für die Ideen des BUND parat. Jedoch könne man, so Michael Herre vom Amt für Bauplanung und -service der Stadt Tuttlingen, nicht so weit gehen wie vom BUND gefordert, da die Stadt in einem Gewerbegebiet nicht alles vorschreiben könne und wolle. Es seien aber einige gute Ideen dabei, sagte er. Die Möhringer Räte beschlossen dann auch, dass die Verwaltung beauftragt werde solle, die Anregungen in die weiteren Planungen einfließen zu lassen, soweit dies möglich und umsetzbar sei.

Erneut ausgeschrieben werden sollen die Arbeiten für die Sanierung der leichtathletischen Anlagen mit der Weitsprung- und Kugelstoßanlage einschließlich der Sanierung der Laufbahn für voraussichtlich knapp 50 000 Euro. Allerdings wird in diesem Zuge die Laufbahn auf 50 Meter zurückgebaut, da diese derzeit ausreiche und man nicht für einen eventuell späteren Bedarf schon jetzt für eine neue 100-Meter-Laufbahn das Geld ausgeben wolle, so Manuel Straub vom Sportamt. Zumal es in Tuttlingen eine moderne Leichtathletikanlage gebe, die auch von den Möhringer Vereinen genutzt werden könne.

Die erstmals zum 1. Januar 2014 aufgestellte Bilanz der Braun’schen und Susann’schen Stiftung mit einer Bilanzsumme von gut 736 000 Euro wurde von den Möhringer Räten festgestellt. Weiterhin beauftragten die Möhringer Räte die Verwaltung, eine Bebauung für Wohnraum im Gebiet „Im Anger“ zu prüfen und die notwendigen weiteren Schritte einzuleiten. Die rund 1200 Quadratmeter große Fläche soll voraussichtlich drei Bauplätze geben.

Die lose Platte auf der oberen Kirchentreppe bei der katholischen St. Andreas-Kirche in Möhringen soll kurzfristig wieder festgemacht werden, so dass es im Winter keine unnötige Rutschgefahr gebe, so die Antwort von Ortsvorsteher Herwig Klingenstein auf eine Anfrage aus dem Rat.

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© Schwäbischer Verlag 2018

 

 

Original-Pressetext des BUND vom 16.04.2018 zur Veranstaltung am 22.04.2018

Die Donau bei Tuttlingen

Faszination Fließgewässer – Führung des BUND an der Tuttlinger Donau

Am Sonntag, 22. April um 14:00 Uhr lädt der BUND Tuttlingen unter dem Aspekt „Die Donau als Fließgewässer“ zu einer gewässerökologischen Exkursion unter kompetenter Begleitung ein: Kathrin Bross, Geoökologin M.Sc., arbeitet beim „Büro am Fluss e.V“. in Wendlingen am Neckar mit den Themenschwerpunkten Gewässerökologie, Gewässerentwicklung und Gewässerbewirtschaftung. Kai Baudis hat Wassermanagement und Umweltschutz mit dem Schwerpunkt Fließgewässerökosysteme studiert und ist als stellvertretender BUND-Landesvorsitzender federführend für die Themen Gewässerökologie, Gewässerpolitik und speziell auch die europäische Wasserrahmenrichtlinie zuständig.

Treffpunkt ist um 14:00 Uhr im Koppenland am Ende der Straße „Oberer Bann“, Abzweigung „Im Donaufeld“. Von dort gehen wir zunächst flussaufwärts bis zu einem beeindruckenden Einblick in die große Donau- Renaturierung. Dann führt der Weg wieder flussabwärts, entlang des „Schlauchs“ bis zu den Kiesbänken beim E-Center. Der Rückweg verläuft auf der linken Flussseite über die Eltamündung zum Ausgangspunkt. Weglänge ca. 5 km, Zeitdauer ca. zweieinhalb Stunden.   

Quelle: BUND

SZ Online, 18.04.2018 : Donauabsenkung: BUND bietet Führung an

Die Donau in Tuttlingen.Das Wehr ist derzeit offen, die Stadt Tuttlingen würde das Wasser aber in den Sommermonaten gerne aufstauen. (Foto: Hecht/Archiv)

„Faszination Fließgewässer“ heißt die Führung, die der Tuttlinger BUND am Sonntag, 22. April, um 14 Uhr anbietet. Geoökologin Kathrin Bross wird die gewässerökologische Exkursion leiten. Kai Baudis steht ihr als stellvertretender BUND-Landesvorsitzender und Experte für Gewässerökologie, Gewässerpolitik und die europäische Wasserrahmenrichtlinie zur Seite.

Treffpunkt ist um 14 Uhr im Koppenland „Oberer Bann“ an der Abzweigung der Straße „Im Donaufeld“. Es werden etwa fünf Kilometer gelaufen, die Führung dauert zweieinhalb Stunden. Unter anderem wird es entlang des „Tuttlinger Schlauchs“ gehen, mit dem die Donau begradigt wurde.

Anlass für die Führung ist die Diskussion um das Donau-Wehr. Das Landratsamt fordert die dauerhafte Absenkung des Tuttlinger Wehrs aufgrund der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie, die Stadt Tuttlingen möchte die Donau in den Sommermonaten weiter aufstauen. Ein Kompromiss wird derzeit untersucht: Eine sogenannte „Raue Rampe“, eine Art natürliche Wassertreppe für Fische und andere Lebewesen, könnte Abhilfe schaffen.

(Sz-Online 18.04.2018) 

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